Miguel Diaz: Von Neue Wege für Jungs zum Boys’Day - neue Perspektiven!?

Mit der Einführung des bundesweit tätigen Projekts Neue Wege für Jungs im Jahr 2005 wurde auf bundespolitischer Ebene erstmalig ein Projekt zur geschlechtsensiblen Unterstützung von Jungen bei der Berufs- und Lebensplanung verwirklicht. Projektziele waren von Beginn an:

  • Die Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure aus diesem Feld
  • die Entwicklung von Informations- und didaktischen Materialien
  • die Sensibilisierung für das Thema Jungenpädagogik und Erkenntnisse über Art und Umfang solcher Maßnahmen
  • die Unterstützung lokaler Akteurinnen und Akteure bei der Umsetzung jungenpädagogischer Angebote

2011 fand zum ersten Mal ein bundesweiter Boys’Day parallel zum Girls’Day (an dem in den letzten Jahren schon vielfach eintägige Jungenangebote durchgeführt wurden). Es wurde eine Aktionslandkarte zur Verfügung gestellt, die als Schnittstelle zwischen Anbieterinnen und Anbietern von Tagespraktikumsplätzen und Workshopangeboten auf der einen, und Jungen auf der anderen Seite dient. Einzelne Bundesländer behielten es sich auch vor, eigene Formate wie z. B. den „Jungstag MV“(Mecklenburg-Vorpommern) oder „Jungenangebote am Girls’Day“ (Bremen) beizubehalten.

Gleichzeitig konnte ein breites Bündnis an Partnern wie BDA, BDI, DIHK, etc. gewonnen werden, die innerhalb ihrer Institutionen für eine Teilnahme mobilisierten. Um die Erfahrungen der anbietenden Einrichtungen, Organisationen, Unternehmen und (Hoch-)Schulen sowie der teilnehmenden Jungen zu evaluieren und zu dokumentieren, wurden die bisherigen Aktionstage von 2011 bis 2013 ausgewertet.

Den Entstehungshintergrund und die Entwicklung dieser beiden bundesweiten Jungenprojekte werden wir in unserem Vortrag nachzeichnen und die Ergebnisse der Boys’Day Evaluation 2013 erstmalig öffentlich vorstellen.

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