Prof. Dr. Bettina Franzke: Genderaspekte in der Berufswahl und Berufsberatung. Rollen ins Rollen bringen

Junge Frauen und Männer entscheiden sich nach wie vor für unterschiedliche Ausbildungsberufe und Studienfächer, die traditionellen Rollenvorstellungen entsprechen. Politisches Ziel ist es, dass junge Menschen in einem Beruf bzw. in ein Studium nach Eignung, Neigung und Leistungsfähigkeit und nicht nach Stereotyp einmünden. Um stereotype Berufswünsche aufzubrechen und neue Perspektiven aufzuzeigen, bedarf es einer hohen Gendersensibilität bei allen Akteurinnen und Akteuren, die junge Menschen bei ihren Zukunftsvorstellungen im professionellen Kontext begleiten und beraten.

Genau hier setzen Gendertrainings an: Sie haben zum Ziel, dass Akteurinnen und Akteure in der Berufsorientierung und Berufsberatung ihre eigenen Rollenvorstellungen hinterfragen und Kompetenzen zum gendersensiblen Beraten auf- bzw. ausbauen.
Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit hat Gendertrainings für angehende und erfahrene Beratungsfachkräfte durchgeführt. Der Vortrag vermittelt Einblicke in Übungen und Erfahrungswerte, wie Stereotype bewusst gemacht und Beratungen  insbesondere mit ratsuchenden Jungen und jungen Männern gendersensibel umgesetzt werden können.

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